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Slideshow Römertherme
Ernährungs-Ratgeber
Unsere Diätologin steht nicht nur unseren Köchen beratend zur Seite, sondern auch unseren Gästen und den Besuchern unserer Website. Gesunde Ernährung kann man auch daheim mit der richtigen Anleitung leicht umsetzen.Aktuelle Ernährungstipps
Juni 2013
Smoothie - Was ist dran am trendingen, "flüssigen" Obst?
Definition
Abgeleitet wird das Wort Smoothie vom englischen Wort "smooth", was soviel wie "fein, sämig, gleichmäßig" heißt. Bei Smoothies werden ganze Früchte bis auf Schale und Kerne püriert. Das Fruchtmark oder -püree wird mit frisch gepressten Säften gemischt, bis die gewünschte cremige und sämige Konsistenz erreicht wird. Eine lebensmittelrechtliche Definition für Smoothies gibt es leider nicht.
Tipp beim Einkauf
Beim Kauf eines Smoothies lohnt sich ein Blick aufs Etikett. Ein qualitativ hochwertiger Smoothie sollte
* aus purer Frucht bestehen (mehr als 50 %)
* ohne Zuckerzusatz
* ohne Farb- oder Zusatzstoffe
* ohne Konservierungsstoffe
* ohne isolierte Nährstoffe und
* mit frisch gepressten Säften verdünnt sein.
Ein Smoothie, der großteils aus Saftkonzentraten besteht ist daher nicht empfehlenswert.
Probieren Sie ihren Smoothie selbst zu machen, sie brauchen nur einen Stand- oder Stabmixer und frische Früchte und/oder Gemüse.
Melonen-Orangen-Smoothie:
300g Melone (ohne Kerne), 2 Orangen, 60 ml Orangensaft – mixen bzw. pürieren.
Erdbeer-Bananen-Smoothie:
350g Erdbeeren, 1 Banane, 400 ml Orangensaft, 1 EL Honig, etwas Eis gecrusht.
Für besonders Gesundheitsbewusste empfehle ich Grüne Smoothies:
Sie benötigen 1 Teil grünes Blattgemüse: Kräuter, Wildkräuter wie Löwenzahn, Blätter von z. B. Karotten, Radieschen, Kohlrabi oder Spinat, Ruccola sowie Salate, 1 Teil Früchte und ca. 2 Teile Wasser – je nach Geschmack und Konsistenz.
Spinat-Smoothie:
2 Handvoll Spinat, 1 Handvoll Grün von Karotten (und/oder ein paar Kohlrabiblätter), 2 süße kleine Äpfel (Kerngehäuse entfernen), 1 kleine reife Banane, etwas Salz und Wasser je nach Geschmack und Konsistenz. Zuerst Wasser mit Gemüse kurz mixen anschließend Früchte dazugeben.
Verfeinern Sie ihren Smoothie mit frisch gepresstem Orangen- oder Zitronensaft, etwas Leinöl, Mandelmus, frischem Ingwer, einigen Rosinen, frisch geriebener Zitronenschale, Gewürze wie z. B. Zimt, Kardamom oder echter Vanille.
Weitere Informationen zu grüne Smoothies finden Sie auch unter:
http://www.gruenesmoothies.org
Es gibt keine Regeln, trauen Sie sich einfach zu experimentieren! Selbst gemachte bzw. gute Smoothies können gelegentlich ein bis zwei Portionen Obst oder Gemüse pro Tag ersetzen. Speziell für Obstmuffel und alte Menschen mit Kauproblemen eine wunderbare Ergänzung.
Ulrike Prkna
Diätologin Badener Hof
Abgeleitet wird das Wort Smoothie vom englischen Wort "smooth", was soviel wie "fein, sämig, gleichmäßig" heißt. Bei Smoothies werden ganze Früchte bis auf Schale und Kerne püriert. Das Fruchtmark oder -püree wird mit frisch gepressten Säften gemischt, bis die gewünschte cremige und sämige Konsistenz erreicht wird. Eine lebensmittelrechtliche Definition für Smoothies gibt es leider nicht.
Tipp beim Einkauf
Beim Kauf eines Smoothies lohnt sich ein Blick aufs Etikett. Ein qualitativ hochwertiger Smoothie sollte
* aus purer Frucht bestehen (mehr als 50 %)
* ohne Zuckerzusatz
* ohne Farb- oder Zusatzstoffe
* ohne Konservierungsstoffe
* ohne isolierte Nährstoffe und
* mit frisch gepressten Säften verdünnt sein.
Ein Smoothie, der großteils aus Saftkonzentraten besteht ist daher nicht empfehlenswert.
Probieren Sie ihren Smoothie selbst zu machen, sie brauchen nur einen Stand- oder Stabmixer und frische Früchte und/oder Gemüse.
Melonen-Orangen-Smoothie:
300g Melone (ohne Kerne), 2 Orangen, 60 ml Orangensaft – mixen bzw. pürieren.
Erdbeer-Bananen-Smoothie:
350g Erdbeeren, 1 Banane, 400 ml Orangensaft, 1 EL Honig, etwas Eis gecrusht.
Für besonders Gesundheitsbewusste empfehle ich Grüne Smoothies:
Sie benötigen 1 Teil grünes Blattgemüse: Kräuter, Wildkräuter wie Löwenzahn, Blätter von z. B. Karotten, Radieschen, Kohlrabi oder Spinat, Ruccola sowie Salate, 1 Teil Früchte und ca. 2 Teile Wasser – je nach Geschmack und Konsistenz.
Spinat-Smoothie:
2 Handvoll Spinat, 1 Handvoll Grün von Karotten (und/oder ein paar Kohlrabiblätter), 2 süße kleine Äpfel (Kerngehäuse entfernen), 1 kleine reife Banane, etwas Salz und Wasser je nach Geschmack und Konsistenz. Zuerst Wasser mit Gemüse kurz mixen anschließend Früchte dazugeben.
Verfeinern Sie ihren Smoothie mit frisch gepresstem Orangen- oder Zitronensaft, etwas Leinöl, Mandelmus, frischem Ingwer, einigen Rosinen, frisch geriebener Zitronenschale, Gewürze wie z. B. Zimt, Kardamom oder echter Vanille.
Weitere Informationen zu grüne Smoothies finden Sie auch unter:
http://www.gruenesmoothies.org
Es gibt keine Regeln, trauen Sie sich einfach zu experimentieren! Selbst gemachte bzw. gute Smoothies können gelegentlich ein bis zwei Portionen Obst oder Gemüse pro Tag ersetzen. Speziell für Obstmuffel und alte Menschen mit Kauproblemen eine wunderbare Ergänzung.
Ulrike Prkna
Diätologin Badener Hof
Mai 2013
Mit Spargel schwungvoll in den Frühling
Spargel war schon bei den Ägyptern, Griechen und Römern bekannt.
Wenig Kalorien - reichlich Vitamine
Er ist ein wahrer Energiesparmeister - 100g haben nur 17 Kalorien (70 kJoule), doch reichlich Vitamine, wie zum Beispiel C, E, B1, B2 und Provitamin A. Außerdem enthält Spargel einen hohen Anteil an Kalzium, Phosphor, Kalium, Kupfer, Eisen, Magnesium und Zink. Weiters wird die Nierentätigkeit angeregt, weil er entwässernd und harntreibend wirkt.
April bis Juni ist Spargelzeit
Die Saison für Spargel beginnt Ende April und dauert bis Ende Juni.
Wie erkennt man frischen Spargel?
Die Stangen sollten fest sein und sich nicht biegen lassen. Die Schnittenden müssen saftig sein und nicht ausgetrocknet. Länge und Dicke einer Spargelstange haben keinen Einfluss auf Qualität, Geschmack oder Gehalt an Nährstoffen. Gekühlt und in ein feuchtes Tuch gewickelt kann frischer Spargel problemlos 2 bis 3 Tage aufbewahrt werden. Grünspargel lagern Sie am besten aufrecht, in Wasser stehend.
Unterschied zwischen weißem und grünem Spargel
Im Gegensatz zum weißen Spargel wächst Grünspargel über der Erde. Daher genießt er das Sonnenlicht und wird schließlich grün (Chlorophyll). Von den Inhaltsstoffen her übertrifft er den weißen Spargel. Durch das Chlorophyll enthält er mehr Vitamin C und Karotin und muss kaum geschält werden.
Mein Tipp:
Um die im Spargel enthaltenen Bitterstoffe zu neutralisieren, geben Sie dem Kochwasser etwas Zucker und Weißbrot bzw. Semmel neben Salz und Butter bei.
Rezept:
Spargel mit geräuchertem Lachs Zutaten für 4 Personen:
1 kg frischen Spargel, 300g geräucherter Lachs, 1 Tasse feingehackte Dille und Petersilie, 5 EL feingehackte Zitronenmelisse, Salz und Pfeffer, 5 EL weißen Balsamicoessig, 4 EL Oliven- oder Walnussöl.
Zubereitung:
Den frischen Spargel waschen, schälen und die holzigen Enden abschneiden. Spargel in ausreichend Wasser mit wenig Salz, Zucker und etwas Butter ca. 10 – 20 Minuten bissfest garen. Den Spargel auf einer Platte anrichten und mit dem in dünne Scheiben geschnittenen Lachs belegen. Die frischen Kräuter mit Essig und Öl sorgfältig verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sauce auf der Platte und den mit Lachs belegten Spargel gießen. Als Beilage eignen sich Salzkartoffeln.
Ulrike Prkna
Diätologin Badener Hof
Wenig Kalorien - reichlich Vitamine
Er ist ein wahrer Energiesparmeister - 100g haben nur 17 Kalorien (70 kJoule), doch reichlich Vitamine, wie zum Beispiel C, E, B1, B2 und Provitamin A. Außerdem enthält Spargel einen hohen Anteil an Kalzium, Phosphor, Kalium, Kupfer, Eisen, Magnesium und Zink. Weiters wird die Nierentätigkeit angeregt, weil er entwässernd und harntreibend wirkt.
April bis Juni ist Spargelzeit
Die Saison für Spargel beginnt Ende April und dauert bis Ende Juni.
Wie erkennt man frischen Spargel?
Die Stangen sollten fest sein und sich nicht biegen lassen. Die Schnittenden müssen saftig sein und nicht ausgetrocknet. Länge und Dicke einer Spargelstange haben keinen Einfluss auf Qualität, Geschmack oder Gehalt an Nährstoffen. Gekühlt und in ein feuchtes Tuch gewickelt kann frischer Spargel problemlos 2 bis 3 Tage aufbewahrt werden. Grünspargel lagern Sie am besten aufrecht, in Wasser stehend.
Unterschied zwischen weißem und grünem Spargel
Im Gegensatz zum weißen Spargel wächst Grünspargel über der Erde. Daher genießt er das Sonnenlicht und wird schließlich grün (Chlorophyll). Von den Inhaltsstoffen her übertrifft er den weißen Spargel. Durch das Chlorophyll enthält er mehr Vitamin C und Karotin und muss kaum geschält werden.
Mein Tipp:
Um die im Spargel enthaltenen Bitterstoffe zu neutralisieren, geben Sie dem Kochwasser etwas Zucker und Weißbrot bzw. Semmel neben Salz und Butter bei.
Rezept:
Spargel mit geräuchertem Lachs Zutaten für 4 Personen:
1 kg frischen Spargel, 300g geräucherter Lachs, 1 Tasse feingehackte Dille und Petersilie, 5 EL feingehackte Zitronenmelisse, Salz und Pfeffer, 5 EL weißen Balsamicoessig, 4 EL Oliven- oder Walnussöl.
Zubereitung:
Den frischen Spargel waschen, schälen und die holzigen Enden abschneiden. Spargel in ausreichend Wasser mit wenig Salz, Zucker und etwas Butter ca. 10 – 20 Minuten bissfest garen. Den Spargel auf einer Platte anrichten und mit dem in dünne Scheiben geschnittenen Lachs belegen. Die frischen Kräuter mit Essig und Öl sorgfältig verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sauce auf der Platte und den mit Lachs belegten Spargel gießen. Als Beilage eignen sich Salzkartoffeln.
Ulrike Prkna
Diätologin Badener Hof
April 2013
Lightprodukte - Schlankmacher oder Gesundheitskiller?
Weniger Kalorien für eine bessere Figur
"Light" essen heißt noch lange nicht, dass man automatisch auch abnimmt! Die Gefahr bei Light-Produkten liegt darin, dass sie oft zur Gewissensberuhigung dienen. Nach dem Motto "hier sparen – dort kräftig zuschlagen". Ebenso vermitteln sie das Gefühl wie "Essen ohne Reue" oder "schlemmen und trotzdem abnehmen".
Falsche Verführung
Untersuchungen haben ergeben, dass z.B. fettarm deklarierte Produkte sogar dazu verleiten, mehr zu essen (z.B. vom fettärmeren Käse die doppelte Menge). Sie können auch viel Energie enthalten. So stecken in einer Light-Salami wesentlich mehr Kalorien als in einer "gewöhnlichen" Krakauer.
Zuckerersatz nicht immer relevant
Manchmal wird bei den Light-Produkten der Zucker gegen kalorienfreie Süßstoffe ersetzt. Dies ist jedoch nur bei jenen Produkten relevant, bei denen der Zucker auch die meisten Kalorien liefert. Wenn beispielsweise bei Schokolade die enthaltene Fettmenge das kalorische Schwergewicht ausmacht, wird durch das Entfernen von Zucker daraus auch kein Leichtprodukt.
Bewusstsein schärfen, bewusster einkaufen
Auch wenn die Werbung sie noch so sehr anpreist, die meisten dieser "leichten" Lebensmittel sind alles andere als natürlich. Will man sich bewusst ernähren, wird der genaue Blick auf die Inhaltsangaben der Produkte künftig immer wichtiger. Light-Produkte sollten daher in Ihrem täglichen Speiseplan nur in geringen Mengen vorkommen und sie sollten nicht mehr davon trinken oder essen als vom normalen Produkt.
Mein Tipp:
Wer abnehmen will, muss leider konsequent seine Ess- und Bewegungsgewohnheiten ändern. Bei bewusstem Umgang können Light-Produkte unterstützend wirken.
• Lesen Sie genau das Etikett, um herauszufinden, worauf sich der Light-Begriff bezieht.
• Wählen Sie automatisch kalorienärmere Alternativen: statt Hartwurst und Extrawurst lieber Schinken und Krakauer, statt (Light)-Limonade lieber Leitungs- oder Mineralwasser (mit Zitronenscheibe und Minze) oder sehr stark verdünnte Fruchtsäfte.
• Für den dauerhaften Erfolg reichlich auf "natürliche Light-Produkte" wie Obst, Gemüse und Salate zurückgreifen.
EU-Verordnung
Seit Juli 2007 gibt die EU Verordnung "(EG) Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel" Klarheit darüber, welche Produkte sich light, kalorienarm oder fettarm nennen dürfen (Health Claims Verordnung der EU).
"Light" essen heißt noch lange nicht, dass man automatisch auch abnimmt! Die Gefahr bei Light-Produkten liegt darin, dass sie oft zur Gewissensberuhigung dienen. Nach dem Motto "hier sparen – dort kräftig zuschlagen". Ebenso vermitteln sie das Gefühl wie "Essen ohne Reue" oder "schlemmen und trotzdem abnehmen".
Falsche Verführung
Untersuchungen haben ergeben, dass z.B. fettarm deklarierte Produkte sogar dazu verleiten, mehr zu essen (z.B. vom fettärmeren Käse die doppelte Menge). Sie können auch viel Energie enthalten. So stecken in einer Light-Salami wesentlich mehr Kalorien als in einer "gewöhnlichen" Krakauer.
Zuckerersatz nicht immer relevant
Manchmal wird bei den Light-Produkten der Zucker gegen kalorienfreie Süßstoffe ersetzt. Dies ist jedoch nur bei jenen Produkten relevant, bei denen der Zucker auch die meisten Kalorien liefert. Wenn beispielsweise bei Schokolade die enthaltene Fettmenge das kalorische Schwergewicht ausmacht, wird durch das Entfernen von Zucker daraus auch kein Leichtprodukt.
Bewusstsein schärfen, bewusster einkaufen
Auch wenn die Werbung sie noch so sehr anpreist, die meisten dieser "leichten" Lebensmittel sind alles andere als natürlich. Will man sich bewusst ernähren, wird der genaue Blick auf die Inhaltsangaben der Produkte künftig immer wichtiger. Light-Produkte sollten daher in Ihrem täglichen Speiseplan nur in geringen Mengen vorkommen und sie sollten nicht mehr davon trinken oder essen als vom normalen Produkt.
Mein Tipp:
Wer abnehmen will, muss leider konsequent seine Ess- und Bewegungsgewohnheiten ändern. Bei bewusstem Umgang können Light-Produkte unterstützend wirken.
• Lesen Sie genau das Etikett, um herauszufinden, worauf sich der Light-Begriff bezieht.
• Wählen Sie automatisch kalorienärmere Alternativen: statt Hartwurst und Extrawurst lieber Schinken und Krakauer, statt (Light)-Limonade lieber Leitungs- oder Mineralwasser (mit Zitronenscheibe und Minze) oder sehr stark verdünnte Fruchtsäfte.
• Für den dauerhaften Erfolg reichlich auf "natürliche Light-Produkte" wie Obst, Gemüse und Salate zurückgreifen.
EU-Verordnung
Seit Juli 2007 gibt die EU Verordnung "(EG) Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel" Klarheit darüber, welche Produkte sich light, kalorienarm oder fettarm nennen dürfen (Health Claims Verordnung der EU).
Ulrike Prkna, Diätologin
Gesundheits- und Kurhotel Badener Hof

