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Slideshow Römertherme

Ernährungs-Ratgeber

Unsere Diätologin steht nicht nur unseren Köchen beratend zur Seite, sondern auch unseren Gästen und den Besuchern unserer Website. Gesunde Ernährung kann man auch daheim mit der richtigen Anleitung leicht umsetzen.

Aktuelle Ernährungstipps

Jänner 2014

Tee - nicht nur für Genießer (Teil 1)


Ob schwarzer, grüner oder weißer Tee, die Liste ihrer gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe und deren Wirkung ist sehr umfangreich. Es lohnt sich daher einen genaueren Blick auf die Teeblätter zu werfen.


• Grüner Tee:
Grüner Tee ist der „Urtee“. Da Grüner Tee nicht fermentiert wird (das Blattgrün bleibt erhalten), enthält er viele wertvolle Inhaltsstoffe wie z.B. die Polyphenole. Er soll die Blutfette senken, Krebs und vorzeitiger Hautalterung vorbeugen, unter-stützend bei Rheuma wirken, bei Konzentrationsschwäche und Müdigkeit helfen und karieshemmend wirken.

Zubereitungstipp:
Grünen Tee bitte nie mit kochendem Wasser aufgießen, das zerstört die empfindlichen Inhaltsstoffe und den Geschmack – der Tee wird bitter. Grünen Tee kann man mehrmals aufgießen. • Weißer Tee: Der weiße Tee gilt in China als besondere Köstlichkeit, da die Herstellung nur an wenigen Tagen im Jahr möglich ist (gepflückt werden nur die Knospen). Er ist gesünder als Grüner Tee, da er noch mehr Inhaltsstoffe besitzt. Weißer Tee ist mild und leicht süßlich und wird auch bei falscher Zubereitung nicht bitter.


• Schwarzer Tee: Schwarzer Tee ist fermentierter (gegorener) Grüner Tee. Im Schwarztee sind ähnliche Inhaltsstoffe enthalten wie im Grüntee, allerdings in kleineren Mengen (gehen durch die Fermentation verloren). Trotzdem ist Schwarzer Tee eine gesunde Alternative. Zu beachten ist, dass Tee abhängig von der Dauer der Ziehzeit, nach max.3 Minuten ein echter Wachmacher sein kann und nach 5 Minuten eher ein behutsamer „Stimulierer“, der die Durchblutung des Gehirns und somit die Konzentrations-fähigkeit verbessert.


• Pu-Erh-Tee: Der chinesische Pu-Erh-Tee ist ein Schwarzer Tee, der durch ein spezielles Fermentationsverfahren hergestellt wird. Gewöhnungsbedürftig ist sein Aroma. Dennoch avancierte Pu-Erh-Tee vor einiger Zeit als „Fettkiller“ zum Verkaufsschlager. Er ist leider kein Wundermittel.


• Matetee: Matetee enthält Koffein und besonders viele Vitamine und Mineralstoffe, wodurch man ihn fast als Nahrungsergänzung einsetzen kann. Daher durchaus ein ideales Getränk während eines Abnehmprogramms.

Zubereitung: Das Gefäß zur Hälfte mit Mate-Teeblättern füllen und mit nicht mehr kochendem Wasser aufgießen. Da der erste Aufguss sehr bitter ist, wird der Tee erst ab dem zweiten Aufguss getrunken.

Dezember 2013

Maroni - Dickmacher oder Sattmacher ?


Was wäre die Adventzeit ohne Maronibrater und Punschhütten?!


Die Maroni, Esskastanie oder auch Edelkastanie genannt, gehört zu den Buchengewächsen. Die Rosskastanie zählt zu den Rosengewächsen und ist für den Mensch giftig.

Maroni sind grundsätzlich keine Dickmacher sondern Sattmacher!

100g, das sind ca. 12 Stück Maroni, enthalten nur 200 kcal. Dies ist auf den geringen, jedoch qualitativ hochwertigen, Fettanteil zurück zu führen. Bedeutsam für die Gesundheit ist auch der hohe Anteil an Kalium, Magnesium, Phosphor, Kalzium sowie B-Vitamine, die z.B. die Nerven beruhigen. In geringen Mengen ist auch hochwertiges Eiweiß enthalten. Der Vitamin C und E-Gehalt stärken zusätzlich das Immunsystem. Glutenfrei und wärmend Da sie kein Gluten enthalten, sind sie auch für Menschen mit Zöliakie eine gesunde Köstlichkeit.

Heiße Maroni wärmen nicht nur die Hände an kalten Wintertagen sondern auch den Körper von innen. Maroni sind roh ungenießbar und müssen daher unbedingt vor dem Verzehr gekocht oder geröstet werden. Sie schmecken übrigens hervorragend zu Fleisch und Kohlgerichten, aber auch als Nachspeise sind sie zu empfehlen.

Mein Tipp: Greifen Sie beim nächsten Weihnachtsmarktbesuch zum Aufwärmen statt zum Punsch zu Maroni.

November 2013

Nüsse - Bestandteil eines gesunden Lebensstils

Waren Nüsse lange Zeit als Dickmacher verpönt, werden Sie heute wegen ihrem Mix an positiven Inhaltsstoffen,
wie wertvolle Fettsäuren, Eiweiß, Vitamine (z.B. Vitamine der B- Gruppe, Vitamin E), reichlich Mineralstoffe (z.B. Magnesium, Selen, Eisen) und sekundäre Pflanzenstoffe, hochgepriesen.
Sie sollten ein fixer Bestandteil der täglichen Ernährung sein.
   nuesse


Wertvolles Power-Food nicht nur für unsere Gefäße
Eine Handvoll Nüsse pro Tag (25g) helfen das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken (man vermutet um etwa 30%). Ebenso mindern sie die Entstehung von Magen- und Prostatakrebs, stabilisieren Blutzuckerwerte und haben eine entzündungshemmende Wirkung.

Fitmacher für das Gehirn - „Brainfood“ / „Studentenfutter“
Einige Inhaltsstoffe aktivieren die Hirnleistung und andere z.B. Lecithin unterstützen den Aufbau von Nervenbotenstoffen. Nüsse helfen daher, in stressigen Situationen die Nerven zu bewahren, unser Gedächtnis zu stärken und die Konzentration und die Lernfähigkeit zu erhöhen.

Gewicht stabilisieren

Nüsse alleine verursachen noch keine Gewichtszunahme, solange die Gesamtkalorienzufuhr nicht überschritten wird. Außerdem können sie durch ihre längere Sättigung den Appetit zügeln.

Nüsse passen immer, nicht nur im Winter
• Fügen sie Wok-, Salat- oder Pastagerichten ein paar Nüsse hinzu
• Garnieren Sie Suppen, Gemüsegerichte mit gehackten Nüssen
• Geben Sie Nüsse in einen Kuchen, Palatschinken oder Getreidelaibchen
• Streuen Sie Nüsse auf Joghurt, Müsli oder Honigbrot
• Verwenden sie Nüsse als Beilage z.B. zu Käse

Tipp:
Um bei frischen Nüssen die Haut besser entfernen zu können, hilft es, sie kurz mit kochendem Wasser zu übergießen und sie anschließend kalt abzuschrecken.