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Slideshow Römertherme

Römer, K&K-Flair und Moderne

Bereits 50 n. Chr. wurden die Schwefelheilwasserquellen genützt und der Badeort „Aquae“ von den Römern gegründet. Im 18. Jahrhundert begann die Stadt die althergebrachte Kurtradition zu kultivieren und entwickelte so eine Kurortepolitik, die ihresgleichen sucht. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erhob Kaiser Franz I. Baden zu seiner Sommerresidenz und brachte somit den Hof, die Hocharistokratie und die Welt der Schönen Künste in die Stadt im wunderschönen Helenental, darunter klingende Namen wie Grillparzer, Mozart, Schubert, Strauß und Beethoven. So begann die erste Glanzzeit der Stadt als „Nobelkurort“ der Österreichisch-Ungarischen Monarchie.

Einen Meilenstein in der Kurtradition der Stadt im Süden Wiens legte Kaiser Franz I., der den von den Mönchen des Benediktinerstiftes Klein-Mariazell 1278 gegründeten Mariazellerhof ankaufte und 1805 erstmals den Badegästen zur Verfügung stellte. Schon damals war man sich der heilsamen Wirkung des Schwefelwassers bewusst. Im Laufe der Jahre wurde, auch auf Grund der laufenden medizinischen Forschung, die Therapie zeitgemäß verändert. Viele Menschen haben durch die Schwefelwasseranwendungen als Bäder, Schlamm- und Trinkkur Linderung für ihre Beschwerden und Erkrankungen erhalten.

2001 entschloss sich die Stadtgemeinde Baden, die damalige Betreiberin des Mariazellerhofs, einen privaten Partner aus der Gruppe Harbach zu finden. 2004 wurde der altgediente Kielmannsegg-Trakt des Mariazellerhofs abgerissen, Spatenstich für das neue Gesundheits- und Kurhotel Badener Hof gefeiert und am 21. Oktober 2005 feierlich eröffnet.