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Slideshow Römertherme

Ernährungs-Ratgeber

Unsere Diätologin steht nicht nur unseren Köchen beratend zur Seite, sondern auch unseren Gästen und den Besuchern unserer Website. Gesunde Ernährung kann man auch daheim mit der richtigen Anleitung leicht umsetzen.

Aktuelle Ernährungstipps

Februar 2012

Enthalten Öle Cholesterin?

Jedes Pflanzenöl ist cholesterinfrei!
Pflanzen sind, im Gegensatz zu Tieren und auch den Menschen, nicht befähigt Cholesterin zu produzieren.

Baustein Cholesterin
Grundsätzlich ist Cholesterin eine lebenswichtige Substanz, die im Körper produziert wird und Baustein von Körperzellen, Gallensäuren, Vitamin D und vieler Hormone ist. Jedoch zu hohe Blut-Cholesterin-Werte erhöhen das Risiko von Herzerkrankungen.

Mein Tipp:
* Versuchen Sie den Gemüseanteil in ihrer Nahrung zu erhöhen.
* Ersetzten Sie Süßigkeiten fast zur Gänze durch Obst.
* Sorgen Sie bei den Ölen für Abwechslung.
* Versuchen Sie täglich 1 Esslöffel Nüsse oder Samen in ihren Speiseplan aufzunehmen.

Ulrike Prkna, Diätologin

Jänner 2012

Fisch - Omega 3-Fettsäuren

„Welcher Fisch soll auf den Tisch?“
Generell sind Süß- und Salzwasserfische aufgrund ihrer günstigen Nährstoffzusammensetzung ernährungsphysiologisch hochwertige Lebensmittel, die uns neben Omega 3 Fettsäuren (EPA und DHA), Eiweiß, Vitamin A, D, B-Vitamine und Selen auch mit Jod versorgen. Der Jodgehalt ist jedoch in Süßwasserfischen geringer, ebenso auch der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren.
Eine Ausnahme ist der in Österreich gezüchtete „Alpenlachs“ (stammt ursprünglich aus dem arktischen Eismeer) er enthält die höchste Menge an EPA & DHA (ca. 2g sind in 100g Fisch enthalten). Die empfohlene Tagesmenge an EPA und DHA liegt bei 250mg, die schon durch 1 bis 2 Fischportionen pro Woche gedeckt wird.

Wissenswertes zu den Fettsäuren
Gesättigte Fettsäuren (z.B. Kokosfett, Butter) dienen eher der Energiegewinnung. Bei den Mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterscheiden wir:
a) Omega 6 Fettsäuren (z.B. Maiskeim-, Sonnenblumen-, Distelöl), die großteils Cholesterin senkend wirken.
b) Omega 3 Fettsäuren, die als Alpha-Linolensäure z.B. in Lein-, Raps- und Walnussöl enthalten sind und als EPA (Eicosapentaens.) & DHA (Docosahexaensäure) in Fischen und Algen.
Sie nehmen einen positiven Einfluss auf den Blutdruck, die Blutgerinnung, Entzündungsreaktionen und Triglyceride ein und senken somit das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.

Fisch und Quecksilber
Da Quecksilber im Fettgewebe gespeichert wird, sollten größere, ältere und fettreichere Raubfische wie Schwertfisch, Haifisch, Albacore-Thunfisch, Ziegel-, Rotbarsch, Königsmakrele in nicht zu großen regelmäßigen Mengen gegessen werden. Bei heimischen Süßwasserfischen wurden keine relevanten Quecksilberbelastungen fest gestellt.

FAZIT: Die für den regelmäßigen und möglichst abwechslungsreichen Verzehr geeigneten Fischarten, die sowohl gesundheitlichen als auch ökologischen Kriterien entsprechen, lassen sich folgend zusammenfassen: Österreichischer „Alpenlachs“, Lachs, Atlantischer Hering, Sardinen, Makrele, Seelachs und andere heimische Fischsorten wie z.B. Saibling, Forelle und Karpfen, vorzugsweise aus nachhaltiger Bio-Fischerei oder –zucht.

Fordern Sie einen kostenlosen „Fischführer“ unter www.wwf.at an, er ist eine Orientierungshilfe beim Fischkauf.
(Quelle: Wissenschaftliche Arbeit - Journal für Ernährungsmedizin 2007)

Ulrike Prkna, Diätologin

Dezember 2011

Weihnachtsgewürze

Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Besinnung, des Rückblicks und der Ruhe. Es gehören Kernzen, Gemütlichkeit, leckeres Essen und gut duftende Bäckereien, die den unverwechselbaren Weihnachtsduft in die Wohnung zaubern dazu. Aus diesem Grund habe ich versucht, von einigen Weihnachtsgewürzen - neben dem guten Geschmack - auch noch andere positive Wirkungen aufzuzeigen.

Anis: seine ätherischen Öle wirken entspannend und erwärmend. Anis bewährt sich bei Blähungen durch seine krampflösende Wirkung.

Ingwer: ist wahrscheinlich das vielseitigste Gewürz. Ingwer wirkt vitalisierend, entzündungshemmend (spürbare Verbesserung bei Gelenkserkrankungen), hilft bei Verspannungen und Verkrampfungen. Gerade im Magen- und Darmtrakt wirkt Ingwer unterstützend und stimulierend.

Zimt: vermittelt ein Gefühl der Wärme und Geborgenheit, wirkt verdauungsfördernd, beseitigt Blähungen, wirkt magenstärkend, fördert die Durchblutung und beruhigt die Nerven.

Thymian: bei fettem Essen unterstützt er die Verdauung und wirkt beruhigend auf die Magennerven. Thymian kräftigt das gesamte Darmsystem. Als altbewährtes Heilmittel hilft es gegen Husten, Halsschmerzen und Heiserkeit. Thymian wirkt außerdem noch harntreibend und blutreinigend.

Nelken: ihre Inhaltsstoffe sind krampflösend, wirken antiseptisch und örtlich schmerzbetäubend.
 
Koriander: hat eine appetitanregende und krampflösende Wirkung. Man benutzt ihn z.B. um frisches Brot bekömmlicher zu machen. Das ätherische Öl dient der Tabak-, Likör- und Parfumindustrie.

Lebkuchengewürz: ist eine Gewürzmischung, bestehend aus Zimt, Nelken, Piment, Koriander, Ingwer, Kardamon und Muskatnuss.

Allen gemeinsam ist eine positive Wirkung auf das Verdauungssystem. Gerade zur Weihnachtszeit (die Zeit des Schlemmens) kommt diese Eigenschaft sehr gelegen.
Die ätherischen Öle haben eine stimmungsaufhellende und durchblutungsfördernde Wirkung, die mehr Wohlbefinden schaffen und Körperwärme bringen. Es kann daher kein Zufall sein, dass sie vor allem für Weihnachtsbäckereien verwendet werden.

Ulrike Prkna, Diätologin