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Slideshow Römertherme

Der Vorsorge-Ratgeber: Bestimmen Sie heute, wie gesund Sie morgen sein werden!

Ein Team an kompetenten Ärzten und Therapeuten steht unter der ärztlichen Leitung von Fr. Dr. Hamerle-Reiter Gästen und Patienten nicht nur bei ihrer Gesundwerdung, sondern auch beratend in der Gesundheitsvorsorge zur Seite.

Aktuelle Vorsorgetipps

Juli 2010

Wasser und Hydrotherapie

Wasser, die Quelle des Lebens, ist bereits seit Jahrtausend als Heilmittel bekannt.
Die Hydrotherapie ist die methodische Anwendung von Wasser zur Behandlung akuter oder chronischer Beschwerden.

Anwendungsformen
• Waschungen
• Wickel, Packungen, Auflagen und Kompressen
• Güsse
• Bäder (Teil- und Vollbäder) mit und ohne Zusätze
• Sauna, Dampfbäder

Wirkungen:
Die Applikation kalten Wassers bewirkt zunächst eine lokale Vasokonstriktion (Verengung) der Hautgefäße, sodann eine Vasodilation (Gefäßerweiterung) mit reaktiver Erwärmung.
Angenommen wird eine analgetische und antiphlogistische Wirkung bei aktuen Entzündungsprozessen. Eine generelle Kreislauf- und Atemanregung soll eine weitere Folge der dauerhaften Anwendung einer Kaltwasserapplikation sein. Bei der Anwendung warmen Wassers kommt es nur zur Dilatation der Hautgefäße und dadurch zu einer verstärkten Durchblutung der Muskulatur.

Diese Wirkung und der Umstand, dass man im Wasser einem Auftrieb ausgesetzt ist, macht natürlich auch die Bewegung bei degenerativen Gelenkserkrankungen um einiges leichter. Wir sehen somit, dass Bewegung im Wasser unserer Gesundheit sehr förderlich ist.
Jetzt, da gerade der Sommer vor der Türe steht, kann man diesen Genuss sogar im Freien genießen und somit seinem Körper was Gutes tun.
Es ist sowohl möglich, im Badener Kurzentrum Therapien in Anspruch zu nehmen, als auch in der Römertherme nur dem "Freizeitvergnügen Baden" nach zu gehen!

Juni 2010

Aufrecht durchs Leben

Fehlhaltungen erkennen und verändern

Eine falsche Angewohnheit wird rasch zum schmerzhaften Problem.
Rundrücken, Plattfüße oder Hohlkreuz führen bei langdauernder Fehlbelastung zu Schmerzen. Zudem lässt uns eine schlechte Haltung älter und unattraktiv aussehen. Für die Veränderung der eigenen Haltung sind zwei Faktoren entscheidend: Belastungskräfte und Langzeiteffekte.
Ein Nickerchen im Fernsehsessel mit vorgefallenen Schultern wird keine Folgeschäden verursachen. Wer 20 Jahre lang als Friseuse mit Rundrücken und hochgezogenen Schultern arbeitet, tut sich mit Sicherheit nichts Gutes. Dasselbe gilt für jahrelanges Laufen mit einer Beinachsenfehlstellung, Sitzen mit Rundrücken oder ewiges Stehen im Hohlkreuz.
Im Alltag sollte man regelmäßig Übungen machen, um dieser Fehlhaltung entgegenzuwirken und erst gar nicht den Schmerz aufkommen zu lassen.Die Aussicht auf Erfolg ist bei entsprechender Bewegung und gezielten Übungen sehr groß.
Verspannungen entstehen durch Fehlhaltungen und ungünstige Bewegungsmuster. Eine dauerhafte Lösung bietet ein Umprogrammieren eingeschliffener Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten im Alltag. Mit etwas Aufmerksamkeit werden normale Beschäftigungen wie Stehen, Gehen, Treppensteigen oder das Hantieren mit Gegenständen automatisch zu hochwirksamen Übungen - ohne Zeitaufwand und Kosten!

Durch eine Selbst- oder Fremdanalyse der eigenen Alltagshaltung in den verschiedenen Lebenslagen wird eine eventuell notwendige Haltungsveränderung erkannt. Natürlich passiert eine Änderung von Alltagsbewegungen nicht von heute auf morgen. Es kommt wiederum auf das eigene "Durch-Haltevermögen" an. Anleitungen und Vorschläge sollten natürlich unter fachkundiger Anleitung erfolgen.
Die Möglichkeit dazu besteht im Badener Kurzentrum, unserem physikalischen Institut, im Badener Hof sowie inder Römertherme, wo geschultes Personal Sie gerne hierzu beraten werden.

Mai 2010

Thermotherapie

Thermotherapie umfasst die Wärme- und Kältetherapie. Schon seit Jahrhunderten ist der positive Einfluss bei bestimmten Erkrankungen, wie etwa bei Schmerzen von Wärme- wie auch Kältebehandlungen bekannt. Ein bekanntes Beispiel ist die Kneipptherapie.

Wärmetherapie Übersicht:
• Warmpackungen mit Peloiden (z.B. Fango, Munari oder Moor)
• Ultraschall (durch mechanische Wellen wird ein Vibrations- und Wärmeeffekt erzeugt)
• Paraffinbad der Hände (Eintauchen der Hände in flüssiges Paraffin, anschließend Einschlagen der Hände in Tücher)
• Voll- und Teilbäder mit Peloiden
• Infrarot (durch Einstrahlen von optischer Energie wird das Gewebe erwärmt)
• Heißluft Heiße Rolle (mit heißem Wasser getränkte aufgerollte Frotteetücher)

Kältetherapie Übersicht:
• direkte Eiseinwirkung in Form von Eismanschetten, Eiskompressen, Eis/Gelbeutel
• Kältesprays, Kaltgas und Kaltluft
• Eisteilbäder in Fuß- oder Armbadewannen
• Kneipp-Therapie: Wassertreten, kalte Güsse, Barfußgehen
• aber auch sog. Hot-Ice-Therapie (nicht abkühlen unter 0 Grad)

Therapeutische Wirkungen

Wärme
Schmerzdämpfung und Durchblutungs- bzw. Stoffwechselsteigerung. Sie wirkt muskelentspannend und kann die Elastizität von bindegewebigen Strukturen verbessern.

Kälte
Bei kurzzeitigem Kältereiz erhöht sich der Spannungszustand der Muskulatur. Wendet man Kälte länger an, ist jedoch auch ein positiver Einfluss auf eine krankhaft erhöhte Muskelspannung möglich. Verkrampfungen werden gelockert, die Muskelaktivität sinkt. Kälte kann Schmerzen lindern, weil sie die Leistungsgeschwindigkeit von Nerven herabsetzt und Schmerzrezeptoren in ihrer Aktivität dämpft. Der Kältereiz reduziert die Durchblutung, weil sich die Blutgefäße am Ort der Anwendung eng stellen. Dadurch wird Schwellungen und Blutergüssen nach Verletzungen oder im Rahmen von Entzündungen entgegengewirkt.