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Slideshow Römertherme

Der Vorsorge-Ratgeber: Bestimmen Sie heute, wie gesund Sie morgen sein werden!


Dr. Gabriele Huber, ärztliche Leitung

Ein Team an kompetenten Ärzten und Therapeuten steht unter der ärztlichen Leitung von Frau Dr. Gabriele Huber Gästen und Patienten nicht nur bei ihrer Gesundwerdung, sondern auch beratend in der Gesundheitsvorsorge zur Seite.

Ein Team

Aktuelle Vorsorgetipps

Februar 2014

Pollenallergie

Eine Allergie (wie die Pollenallergie) ist eine Überempfindlichkeit des Körpers gegen bestimmte Stoffe. Dabei reagiert das Abwehrsystem (Immunsystem) auf Substanzen – sogenannte Allergene – welche gewöhnlich harmlos sind. Bei einer Pollenallergie handelt es sich dabei um bestimmte Eiweiße, aus denen Pollenkörner von Bäumen oder Blütenaufgebaut sind. Bei einer Allergie wie der Pollenallergie sind Abwehrzellen aktiv, welche Entzündungsbotenstoffe ausschütten. Diese Botenstoffe (u.a. Histamin) sorgen für die typischen Beschwerden einer Allergie, etwa den Heuschnupfen, Niesreiz und gerötete Augen.

Unterschiedliche Zeiträume
Abhängig von den Pollenflugzeiten der einzelnen Pflanzen kann der Heuschnupfen zu unterschiedlichen Zeiträumen im Jahr auftreten. Häufige Beschwerden innerhalb einer Blühperiode können zum Beispiel tränende, juckende, brennende oder entzündete Augen sein sowie Fließschnupfen und Niesreiz. Infolge eines Heuschnupfens kann es auch zu einem allergischen Asthma bronchiale kommen.

Kreuzallergie
Wer unter Heuschnupfen leidet, entwickelt nach einer Weile möglicherweise auch allergische Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel. Eine solche Kreuzallergie entsteht durch Ähnlichkeiten des allergieauslösenden Pollens mit bestimmten Eiweißen des betreffenden Nahrungsmittels, auf die der Körper dann gleichermaßen mit einer allergischen Reaktion antwortet. Typisch ist zum Beispiel bei einer Pollenallergie gegen Birkenpollen eine später auftretende Allergie gegen Haselnüsse.

Oft tritt Heuschnupfen das erste Mal bereits in der frühen Kindheit auf und bleibt ein Leben lang bestehen. Viele Pollenallergiker sind während der Pollensaison durch die unterschiedlichen allergischen Reaktionen stark eingeschränkt, wodurch sich der Heuschnupfen auf das soziale Leben sowie auf die schulischen oder beruflichen Leistungen des Betroffenen auswirken kann.

Therapiemöglichkeiten
Wie auch bei anderen Allergien ist der erste Therapieschritt beim Heuschnupfen, den Kontakt zum auslösenden Allergen zu vermeiden – in diesem Fall zur allergieauslösenden Pflanze und deren Pollen. Um die akuten Symptome eines Heuschnupfens zu lindern, stehen zahlreiche Medikamente zur Verfügung. Als einzige ursächliche Therapie lässt sich eine Hyposensibilisierung durchführen.

Dr. Gabriele Huber, Ärztliche Leiterin Badener Hof

Juli 2013

Rückenschmerz und Yoga

Wie es ihrem Rücken geht , hängt auch von Ihnen ab- nämlich wie sie sich um ihn kümmern. Ein starker Rücken hat seinen Ursprung in einem täglichen kleinen Übungsprogramm, aber auch von seinem Bild, welches wir von seiner Kraft in uns tragen. Dies lehrt uns der Yoga schon seit langer Zeit.

Negative Einflüsse
Sicherlich haben sie schon bemerkt, dass Stress, innere Anspannung, Ärger und hohe Anforderung von außen, zu Rückenschmerzen führen. Innere Anspannung macht auch immer Muskelanspannung – dies führt unter anderem zu Rückenschmerzen.

Geistesschulung
Im Yoga geht es in erster Linie nicht um Körperübungen, sondern um eine Geistesschulung. Pantanjali analysiert in seinem „Leitfaden des Yoga“ (Yoga Sutra) den menschlichen Geist. „Welche Gefühle, welche Geisteshaltung, welche Gedanken führen mich in leidvolle Situationen?“ Er betrachtet den Körper als Spiegel, der uns zeigt, was im Geist nicht stimmt. Er beschreibt Methoden, um schädliche mentale Muster aufzudecken, deren negative Wirkweise zu erkennen und zu neuen Denkweisen zu finden. Auch wenn es wie ein aktueller Lebensratgeber klingt, es handelt sich um eine ca. 2000 Jahre alte Schrift im Sanskrit.

Es sollte uns ein Anliegen sein, unseren Geist in einen ruhigen, angenehmen Platz zu verwandeln. Ein wichtiges Arbeitsmittel dazu ist „der innere Beobachter“ Es handelt sich dabei um einen Teil unseres Geistes, der immer in Distanz bleibt, um zu beobachten was wir tun, fühlen, denken und träumen. Er bewertet nicht, sondern beobachtet nur was ist. Damit hilft er uns zu erkennen, dass wir nicht unsere Ängste, Gefühle, Sorgen etc sind.

Eine klein, feine Yogaübung
Legen Sie ein kleines Kissen unter den Kopf. Lagern Sie Ihre Unterschenkel entspannt und waagrecht auf der Sitzfläche eines Sofas, eines Sessel oder eines Würfelkissens. Schließen Sei Ihre Augen. Stellen Sie sich vor, wie Ihre Rückenmuskeln bei jedem Ausatmen etwas loslassen. Erinnern Sie sich an eine Zeit, in der es Ihnen gut ging und/oder Sie keine Rückenschmerzen hatten. Spüren Sie wie unbelastet Ihr Rücken war. Verinnerlichen Sie dieses Gefühl. Bleiben Sie in dieser entspannten Haltung mindestens 10 Minuten liegen. Richten Sie sich langsam über die Seitenlage auf.

Buchtipp
Zum Schluss ein Buchtipp: Anna Törkes „Yoga für den Rücken“

Dr. Gabriele Huber
Ärztliche Leitung, Badener Hof
Ayurvedaärztin

Mai 2013

Aufrecht durchs Leben

Fehlhaltungen erkennen und verändern

Eine falsche Angewohnheit wird rasch zum schmerzhaften Problem.
Rundrücken, Plattfüße oder Hohlkreuz führen bei langdauernder Fehlbelastung zu Schmerzen. Zudem lässt uns eine schlechte Haltung älter und unattraktiv aussehen. Für die Veränderung der eigenen Haltung sind zwei Faktoren entscheidend: Belastungskräfte und Langzeiteffekte.
Ein Nickerchen im Fernsehsessel mit vorgefallenen Schultern wird keine Folgeschäden verursachen. Wer 20 Jahre lang als Friseuse mit Rundrücken und hochgezogenen Schultern arbeitet, tut sich mit Sicherheit nichts Gutes. Dasselbe gilt für jahrelanges Laufen mit einer Beinachsenfehlstellung, Sitzen mit Rundrücken oder ewiges Stehen im Hohlkreuz.

Große Erfolge mit gezielten Übungen
Im Alltag sollte man regelmäßig Übungen machen, um dieser Fehlhaltung entgegenzuwirken und erst gar nicht den Schmerz aufkommen zu lassen.Die Aussicht auf Erfolg ist bei entsprechender Bewegung und gezielten Übungen sehr groß.
Verspannungen entstehen durch Fehlhaltungen und ungünstige Bewegungsmuster. Eine dauerhafte Lösung bietet ein Umprogrammieren eingeschliffener Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten im Alltag. Mit etwas Aufmerksamkeit werden normale Beschäftigungen wie Stehen, Gehen, Treppensteigen oder das Hantieren mit Gegenständen automatisch zu hochwirksamen Übungen - ohne Zeitaufwand und Kosten!

Tipps von Experten
Durch eine Selbst- oder Fremdanalyse der eigenen Alltagshaltung in den verschiedenen Lebenslagen wird eine eventuell notwendige Haltungsveränderung erkannt. Natürlich passiert eine Änderung von Alltagsbewegungen nicht von heute auf morgen. Es kommt wiederum auf das eigene "Durch-Haltevermögen" an. Anleitungen und Vorschläge sollten natürlich unter fachkundiger Anleitung erfolgen.
Die Möglichkeit dazu besteht im Badener Kurzentrum, unserem physikalischen Institut, im Badener Hof sowie inder Römertherme, wo geschultes Personal Sie gerne hierzu beraten werden.

Dr. Gabriele Huber
Ärztliche Leitung, Badener Hof
Ayurvedaärztin