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Slideshow Römertherme

Der Vorsorge-Ratgeber: Bestimmen Sie heute, wie gesund Sie morgen sein werden!


Dr. Gabriele Huber, ärztliche Leitung

Ein Team an kompetenten Ärzten und Therapeuten steht unter der ärztlichen Leitung von Frau Dr. Gabriele Huber Gästen und Patienten nicht nur bei ihrer Gesundwerdung, sondern auch beratend in der Gesundheitsvorsorge zur Seite.

Ein Team

Aktuelle Vorsorgetipps

Mai 2013

Aufrecht durchs Leben

Fehlhaltungen erkennen und verändern

Eine falsche Angewohnheit wird rasch zum schmerzhaften Problem.
Rundrücken, Plattfüße oder Hohlkreuz führen bei langdauernder Fehlbelastung zu Schmerzen. Zudem lässt uns eine schlechte Haltung älter und unattraktiv aussehen. Für die Veränderung der eigenen Haltung sind zwei Faktoren entscheidend: Belastungskräfte und Langzeiteffekte.
Ein Nickerchen im Fernsehsessel mit vorgefallenen Schultern wird keine Folgeschäden verursachen. Wer 20 Jahre lang als Friseuse mit Rundrücken und hochgezogenen Schultern arbeitet, tut sich mit Sicherheit nichts Gutes. Dasselbe gilt für jahrelanges Laufen mit einer Beinachsenfehlstellung, Sitzen mit Rundrücken oder ewiges Stehen im Hohlkreuz.

Große Erfolge mit gezielten Übungen
Im Alltag sollte man regelmäßig Übungen machen, um dieser Fehlhaltung entgegenzuwirken und erst gar nicht den Schmerz aufkommen zu lassen.Die Aussicht auf Erfolg ist bei entsprechender Bewegung und gezielten Übungen sehr groß.
Verspannungen entstehen durch Fehlhaltungen und ungünstige Bewegungsmuster. Eine dauerhafte Lösung bietet ein Umprogrammieren eingeschliffener Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten im Alltag. Mit etwas Aufmerksamkeit werden normale Beschäftigungen wie Stehen, Gehen, Treppensteigen oder das Hantieren mit Gegenständen automatisch zu hochwirksamen Übungen - ohne Zeitaufwand und Kosten!

Tipps von Experten
Durch eine Selbst- oder Fremdanalyse der eigenen Alltagshaltung in den verschiedenen Lebenslagen wird eine eventuell notwendige Haltungsveränderung erkannt. Natürlich passiert eine Änderung von Alltagsbewegungen nicht von heute auf morgen. Es kommt wiederum auf das eigene "Durch-Haltevermögen" an. Anleitungen und Vorschläge sollten natürlich unter fachkundiger Anleitung erfolgen.
Die Möglichkeit dazu besteht im Badener Kurzentrum, unserem physikalischen Institut, im Badener Hof sowie inder Römertherme, wo geschultes Personal Sie gerne hierzu beraten werden.

Dr. Gabriele Huber
Ärztliche Leitung, Badener Hof
Ayurvedaärztin

April 2013

Allergie

Noch können wir uns kaum vorstellen, dass Blütenpollen uns je belästigen könnten, so sehr sehnen wir uns nach dem Frühling und der wiedererwachenden Natur. Auch wenn wir vielleicht schon die Vorstellung der wärmenden Sonne verloren haben, sie wird kommen und mit ihr das Erwachen und Erblühen unserer Pflanzen.

Durch die Luft getragene Pollen erzeugen mittlerweile bei immer mehr Menschen lästige und zum Teil auch gefährliche Überreaktionen des Immunsystems. Diese Abwehrreaktion sollte uns gegen eindringende Mikroorganismen schützen und uns so vor Infektionen bewahren. Bei einer allergischen Reaktion richten sich die Abwehrzellen gegen harmlose Pollen. Was folgt sind bekannte Niesattacken, Juckreiz, Bindehautentzündung und bei einem sogenannten Etagenwechsel auch Symptome wie Hüsteln und/oder Atemnot.

Ansätze in der Schulmedizin
Schulmedizinisch werden die Symptome mit Antihistaminika behandelt, da Histamin der auslösende Botenstoff ist. Eine kausale Therapie (die Ursache behandelnd) stellt die Hyposensibilisierung dar. Dies ist eine Art Impfung, in der dem Patienten in zunehmender Dosierung das auslösende Agenz verabreicht wird. So sollte sich das Immunsystem an den Eiweißkörper (z.B. Birkenpollen) gewöhnen und nicht mehr mit dem Auslösen einer Immunkaskade reagieren.

Ansätze in der Komplementärmedizin
Aus dem komplementärmedizinischen Bereich bieten sich Akupunkturbehandlungen an. Diese sollten in der allergenfreien Zeit beginnen, beinhalten ca. 8-10 Sitzungen, ein Störfeld (z.B. eine Amalganbelastung) sollte zuvor ausgeschlossen bzw. therapiert werden.

Ayurvedisch gesehen beginnt man - zur exakten Diagnosestellung - mit einer Pulsdiagnostikum, um anschließend meistens mit einer Ausleitung zu beginnen. Je nach individueller Situation stehen hier eine Vielzahl von Therapiemöglichkeiten zur Verfügung.

Aus unserem traditionellen Europäischen Medizinwissen bietet sich vor allem die Urtinktur der Johannesbeere an. Wie Kortison wirkend hilft sie in der Akutsymptomatik. Nehmen sie 10-15 Tropfen direkt auf die Zunge.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit!

Dr. Gabriele Huber
Ärztliche Leitung Badener Hof
Ayurvedaärztin

Februar 2013

Frühlingszeit

Auch wenn es jetzt noch schneit, wir morgens das Auto freikehren müssen, die neuen leichteren Schuhe noch im Schrank warten müssen: Wer aufmerksam durch den Garten oder Wald spaziert, merkt schon, dass die Natur in den Startlöchern schart.

Unter der neuerlichen Schneedecke haben Schneeglöckchen schon ihren Weg ans Tageslicht gefunden. Auch die Himmelsschlüsseln durchbrechen gerade den Erdboden, die unverwüstlichen, robusten Gänseblümchen sind an sonnenbeschienen Stellen schon hervorgekommen. Die Vögel spüren den Frühling und zwitschern wieder fröhlicher. So wie die Erde langsam ihre Poren wieder öffnet und aus ihrer Ruhephase heraustritt, tut es auch unser Körper und wird nach dem Winter wieder mit mehr Lebendigkeit beseelt.

Fastenzeit
Dies ist die ideale Jahreszeit für Fastenkuren, welcher Art auch immer. Es ist kein Zufall, dass die christliche Fastenzeit im Frühling beheimatet ist. Welche Art der Reduktion Sie auch wählen, für Körper und Seele stellt sie einen Reinigungsprozess dar. Manche verzichten auf Alkohol, manche auf ihre Lieblingsspeise andere wiederum auf Süßigkeiten.

Milde Ausleitungskur
Aus dem Bereich des Ayurvedas empfiehlt sich eine Virechena (milde Ausleitungskur). Am ersten bis zum dritten Tag isst man tagsüber Reis-Mungbohnen-Suppe (morgens zubereitet: 2-3 EL Basmatireis mit 2-3 EL Mungbohnen in 600ml Wasser langsam kochen, mit Vata oder Pittachurna würzen-je nach Pulsdiagnose)), trinkt reichlich Wasser, am besten für 10 min gekochtes, noch heißes Wasser (Thermoskanne). Aber auch nach Belieben Tee, Karottensaft hilft einem über Heißhungerattacken hinweg.

Am vierten Tag wird mit 5-10ml Rizinusöl inklusive Zitronensaft ausgeleitet. Am Ausleitungstag sollte man sich zurückziehen können! Dieser Tag darf kein Arbeitstag sein! Der langsame Nahrungsaufbau beginnt am Folgetag Idealer Weise legt man sich die zwei letzten Tage an ein Wochenende. Noch besser ist es wenn Sie ganz frei haben, denn Sie sollte in dieser Zeit weniger arbeiten und sich mehr Zeit zur inneren Einkehr gönnen.

Mehr Wohlbefinden
Für welche Kur Sie sich auch immer entscheiden, Sie tuen Ihrem Körper und Ihrem Wohlbefinden einen großen Dienst, wenn sie die Fastenzeit in diesem Sinne nützen. Es müssen aber nicht unbedingt 40 Tage sein!

Sollten Sie gerne eine Virechena ausprobieren, stehe ich Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite! Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit!

Dr. Gabriele Huber
Ärztliche Leitung Badener Hof
Ayurvedaärztin