Saftfasten - ist für jeden Körper gut !

11. April 2019

 

Allgemeine Informationen über das Fasten

Fasten wurde evolutionsbedingt schon von jeher praktiziert. In früheren Zeiten gab es dieses Angebot und den damit verbundenen Überfluss an Nahrungsmitteln nicht, wie wir es heutzutage vorfinden. Zum Beispiel hatten Jäger und Sammler in der Steinzeit immer wieder Phasen einer unfreiwilligen Nahrungskarenz. Auch Ernteausfälle, Armut, Kriege, in weiterer Folge die Nachkriegszeiten, zwangen Menschen immer wieder Fastenperioden durchzustehen. Dies schadete dem Organismus jedoch keinesfalls!

Fasten kann sich auf den gesamten Organismus positiv auswirken, wenn es bewusst ausgeführt wird.
Der Erfolg des Fastens lässt sich auf den Prozess der Autophagie zurückführen. Dieser Vorgang wird verstärkt durch ein Energiedefizit hervorgerufen. Autophagie wird der Recyclingprozess („Müllabfuhr“) der Körperzelle genannt. Dieser Prozess baut fehlerhafte Zellen in seine einzelnen Bestandteile ab und verwendet sie anderwärtig. Die Zellalterung kann dadurch verlangsamt werden.
Der Körper muss während einer Fastenperiode auf eigene Reserven zurückgreifen, um alle Körperfunktionen aufrechterhalten zu können. Überschüssige Reserven werden abgebaut.

Durch Fasten kann eine antientzündliche Wirkung im Organismus nachgewiesen werden, da die Zufuhr von entzündungsfördernden Lebensmitteln eingeschränkt wird. Dies wirkt sich besonders positiv bei rheumatischen Gelenksbeschwerden aus.
Die Verdauungsorgane und die Bauchspeicheldrüse werden während einer Fastenphase entlastet. Aufgrund der geringen Kalorienzufuhr während der Fastendauer lässt sich auch eine Senkung des Blutzuckerspiegels und des Blutdruckes feststellen.

Es gibt verschiedenste Formen des Fastens, in diesem Beitrag wird der Fokus auf das Saftfasten gelegt, da diese Methode in Badener Hof angeboten wird.

Saftfasten

  • Die Nahrungszufuhr sollte rein über Gemüse-, Obstsäften, klare Gemüsesuppen und/oder Kräutertees erfolgen.
  • Die tägliche Energieaufnahme beträgt ca. 150 bis 300 kcal.
  • Die Flüssigkeitsaufnahme sollte zusätzlich bei mindestens 2 bis 3 Liter pro Tag in Form von Mineralwasser und ungesüßtem Tee liegen.
  • Die Dauer ist je nach individuellem Ziel flexibel und kann zwischen 1 bis maximal 7 aneinander folgende Tage stattfinden

Fazit:
Fasten lohnt sich beim gesunden Menschen besonders dann, wenn die Ernährungsgewohnheiten auch langfristig verändert werden.
Hunger- und Sättigungssignale, die häufig nicht mehr wahrgenommen werden, können durch das Fasten wieder festgestellt werden.
Fasten kann die Energiebilanz ausgleichen, wenn diese einmal überschritten wurde, wie zum Beispiel nach üppiger Zufuhr von Speisen am Wochenende.
Fasten eignet sich gut für den Beginn einer Gewichtsreduktion, weil sich die Person mental und körperlich besser auf die künftige Ernährungssituation einstellen kann.
Fasten kann den Erfolg einer Gewichtsreduktion unterstützen. Ernährungsbedingte Erkrankungen werden verringert oder überhaupt vermieden.
Für Fragen stehen Ihnen Ihre Diätologinnen gerne zur Verfügung!



Wir haben 3 verschiedene Rezepte für Saftfasten zusammengestellt.
HIER zum Rezept


Alles Liebe & viel Spaß beim Ausprobieren,
die Diätologinnen des Gesundheits- und Kurhotels Badener Hof
Anna Hobek, BSc. MSc & Ulrike Prkna