Gesundheits-Vorsorge-Tipp
28. November 2019

Matcha Tee

Matcha Tee

das Symbol der traditionellen japanischen Kultur

Matcha-Tee ursprünglich aus China stammend, gelangte erst im 12. Jahrhundert nach Japan und wird hauptsächlich aus den grünen Teesorten Tencha und Gyokuro hergestellt. Vor der Ernte werden die Teesträucher abgedeckt, damit die Blätter durch die verminderte Sonneneinstrahlung noch mehr Chlorophyll für die Photosynthese produzieren. Nach der Ernte werden die Blätter eingerollt, getrocknet, ausgerollt und mit langsam drehenden Steinmühlen fein gemahlen.

 

Matcha Tee und seine gesundheitlichen Aspekte

Alle Grüntees sind für die Vielfalt ihrer positiven Auswirkungen auf die Gesundheit bekannt.
Was die Teesorte Matcha so besonders macht ist, da das Teeblatt im Ganzen konsumiert wird, die sehr hohe Konzentration und die besondere Kombination bestimmter Inhaltsstoffe. Zum Beispiel B-Vitamine sowie Vitamin E, C, K sowie die Mineralstoffe Calcium und Kalium. Doch die interessanteste Wirkgruppe sind die sekundären Pflanzenstoffe u.a. das Polyphenol Epigallocatechingallat kurz EGCG. Das laut einigen Studien Herz- Kreislauferkrankungen und Schlaganfall vorbeugen soll, möglicherweise auch Alzheimer oder Parkinson. Ebenso soll es das Diabetesrisiko senken, den Cholesterinspiegel, den Blutdruck, Blutzucker, das Körperfett u.v.m.

Matcha Tee als Hilfe beim Abnehmen?

Er ist bekannt, dass er die Fettverbrennung ankurbelt und den Blutzuckergehalt reguliert.
Matcha-Tee ist sicher als Unterstützung empfehlenswert, wobei  für einen Erfolg die Ernährung und der gesamte Lebensstil entsprechend angepasst werden muss.  Manchem  helfen die enthaltenen Bitterstoffe, da sie den Drang nach Süßem bremsen können.

Matcha Tee macht müde Menschen munter und entspannt?

Das liegt an der einzigartigen Kombination von Teein (Koffein an Gerbstoff Tannin gebunden) und der Aminosäure L-Theanin, die beruhigend wirkt. Matcha Tee belebt, steigert die Reaktions-, Aufnahme- bzw. Konzentrationsfähigkeit, hebt die Stimmung und wirkt gleichzeitig auch entspannend. Trotzdem sollte man den  Koffeingehalt beachten, der zu einer Abhängigkeit führen kann. Schwangere und Kinder sollten besser Abstand nehmen.
Generell gelten Tee-Trinker als entspannter als Kaffee-Trinker!

Matcha Tee – Qualitätsunterschiede und traditionelle Zubereitung

Gute Qualität zeichnet sich durch leuchtendes Grün und im Geschmack nicht zu bitter, eher leicht süßlich aus.

Usucha, die dünnere Teevariante. Sie benötigen etwa 100 ml Wasser und 1 TL (2g)  Matcha-Pulver.

Geben sie das Pulver in eine Teeschale. Erhitzen sie das Wasser auf 80°C  (es darf nicht kochen) und gießen sie es anschließend über den Tee. Beginnen sie nun mit einem Chashen (einem kleinen, speziell für diesen Zweck bestimmten Bambusbesen) oder mit einem kleinen Schneebesen den Tee gleichmäßig cremig zu rühren (im Internet gibt es dazu zahlreiche Videos).

Bewahren sie Matchapulver kühl, eventuell im Kühlschrank auf.

Ich empfehle Matcha-Pulver nicht nur für die Teezubereitung sondern auch gerne zum Aufpeppen von  Speisen und Getränken z. B. für Eintöpfe, Soßen, Joghurt um die Inhaltsstoffe noch besser zu nützen oder bei Zeitnot.


Dazu haben wir ein tolles REZEPT vorbereitet.

 

Fazit: Ist Matcha-Tee ein Superfood?

Man sollte  keine Wunder erwarten. Die gesundheitsfördernde Wirkung von Matcha Tee kann sich nur bei regelmäßigem, längerfristigem Konsum entfalten, natürlich in Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung und vernünftigen Lebensführung.

(Quellen: Internet www.matcha-tee.info und das Buch: Matcha-die Krone des Grüntees in der Küche (Eric Fènot)


Alles Liebe,
die Diätologinnen des Gesundheits- und Kurhotels Badener Hof
Anna Hobek, BSc. MSc & Ulrike Prkna


Weitere Tipps


19.08.2022

Beeren

Heimische Superfoods im Sommer...


22.07.2022

Tomate oder Paradeiser

Nährstoffreicher Sattmacher mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen...


25.05.2022

Der Stauden- oder Stangen-Sellerie

Ballaststoff-, vitamin-, mineralstoffreich mit vielen ätherischen Ölen und positiven Wirkungen auf unseren Körper....


27.04.2022

Rhabarber - Gemüse oder Obst?

Wie wird Rhabarber verarbeitet und was muss man dabei beachten - erfahren Sie hier....


18.03.2022

Kaffee bzw. Koffein - kritisch betrachtet

Wie Kaffee positive aber auch negative Auswirkungen auf unseren Körper hat....