11. August 2021

Superfood Marille

Superfood Marille

Vereint guten Geschmack und gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe.

Die Marille, als Aprikose in Deutschland bezeichnet, kennt und liebt man besonders in der traditionellen Mehlspeisküche u.a. als Marillenknödel, -kuchen oder -marmelade. Sie ist ein Steinobst und zählt, wie Pfirsich und Mandeln zu den Rosengewächsen. Von Juni bis September kann man sich bei uns an ihren frischen Früchten erfreuen.

Inhaltstoffe und Wirkung

Da die Marille reichlich Vitamine (B, C), Mineralstoffe (wie u.a. Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium), sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. Carotinoide, Duftstoffe) und Ballaststoffe enthält ist es ein hervorragendes Superfood.

Es wirkt balancierend bei Darmproblemen, unterstützt unsere Darmbakterien (Mikrobiom), stärkt unser Immunsystem, hemmt Entzündungen, erfrischt unser Erscheinungsbild und bringt somit auch Zufriedenheit nicht nur durch seine natürliche Süße.

Um sich am Genuss von Marillen länger zu erfreuen, empfehle ich alternativ zu Marmelade und Chutney, wo doch extra Zucker zugesetzt wird, folgende Varianten.

Getrocknete Marillen

Bitte bedenken Sie, dass beim Trocknen Wasser verloren geht und sich dadurch das Volumen verringert, daher ist eine Handvoll Trockenobst  ausreichend. Getrocknete Marillen kann man mit Hilfe eines Dörrgeräts trocknen oder selbst zum Beispiel im Backofen.

Zubereitung                                                                                                    
Marillen waschen und trocknen, der Länge nach aufschneiden und entkernen. Danach mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backpapier ins Rohr legen. Die Früchte bei ca.50 Grad Umluft, bei einem Spalt offener Tür (damit die Feuchtigkeit gut abziehen kann) einige Stunden trocknen. Wussten Sie, dass Dörren eine der schonendsten und gesündesten Methoden ist Kräuter, Obst und Gemüse haltbar zu machen?

Tiefgekühlte Marillen

Marillen in kleinere Stücke schneiden, portionsweise in Tiefkühlbeutel geben und einfrieren. Man kann sie auch marinieren mit etwas Rum und Zimt. Aufgetaut können sie untergerührt in Joghurt oder Topfen serviert werden oder siehe Rezept.


Viel Spaß beim Ausprobieren der Variationen.

Alles Gute und bleiben Sie gesund,
die Diätologen des Gesundheits- und Kurhotels Badener Hof


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