FIT - trotz wärmerer Temperaturen

20. August 2019

FIT -
trotz wärmerer Temperaturen !

Bei warmen Sommertemperaturen ist der Körper weniger leistungsfähig, als in der kühleren Jahreszeit. Müdigkeit und Schlappheit können bei Hitze oftmals auftreten und den Alltag erschweren, weil der gesamte Organismus damit beschäftigt ist, die Körpertemperatur im Normalbereich zu halten.

Eine, der Sommersaison angepasste, leichte Ernährung kann diesen Symptomen entgegen wirken und dazu beitragen, in der heißen Jahreszeit  fit zu bleiben. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und regelmäßige Bewegung spielen dabei eine wichtige Rolle.


Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten

Die tägliche Zufuhr von Flüssigkeit  von ca. 1,5 bis 2 Liter bei normalen Bedingungen wird empfohlen, da Flüssigkeit im Körper sehr viele wichtige Funktionen erfüllt. Besonders im Sommer ist eine adäquate Flüssigkeitszufuhr von großer Bedeutung, da Flüssigkeit unter anderem für die Temperaturregulation des Körpers verantwortlich ist.

Die Trinkmenge muss an die Außentemperatur und körperliche Aktivität angepasst werden. Gerade an sehr heißen Tagen kann sich der Flüssigkeitsbedarf verdoppeln oder gar verdreifachen. Die Empfehlung ist daher, regelmäßig über den Tag verteilt, zu trinken und  ein Durstempfinden erst gar nicht aufkommen zu lassen.


Mahlzeiten sollten angepasst werden

Schwere Mahlzeiten, wie gebratene Fleischspeisen mit Beilagen, Frittiertes, Gebackenes, etc. stellen bei sehr hohen Außentemperaturen eine zusätzliche Belastung für den Körper dar. Sehr üppige Fleischgerichte führen nach der Einnahme zu einer erhöhten Wärmeabgabe des Körpers, da Transport-, Ab- und Umbauprozesse der Nährstoffe aufwendiger sind, als bei leichten Mahlzeiten. Diesen Effekt nennt man Nahrungsinduzierte Thermogenese.

Auch sehr heiße und sehr kalte Speisen und Getränke sollen in der Sommerhitze vermieden werden. Die aufgenommene Nahrung muss im Körper an die eigene Körpertemperatur angepasst werden und dieser Prozess verbraucht Energie, welche auf Kosten der Leistungsfähigkeit geht.  Eigentlich sollten eiskalte Getränke oder Eiscreme ihrer Eigenschaft nach kühlend wirken, jedoch bewirken sie einen gegenteiligen Effekt.  Der Körper reagiert auf Kälte mit Verengung der Blutgefäße, wodurch sich das Blut im Körperkern konzentriert und diesen von innen aufheizt.  Das im Sommer beliebte Eis kann natürlich weiterhin genascht werden, wenn es langsam genossen und somit in der Mundhöhle bereits erwärmt wird.

Als ideale Sommerspeisen eignen sich besonders hervorragend sämtliche Salate in Kombination mit Eiweißkomponenten, wie Ei, Fisch, magere Fleischsorten, Käse und so weiter. Auch Hülsenfrüchte, wie Bohnen, Linsen und Kichererbsen können eine sehr gute pflanzliche  Eiweißquelle darstellen und vor allem gut sättigen. Um nach leichten Speisen länger satt zu sein, können auch Vollkornprodukte dazu kombiniert werden, welche zugleich auch reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen sind.


Auf Bewegung nicht vergessen

Körperliche Aktivitäten sind auch erforderlich, um in den Sommermonaten fit zu bleiben. Diese sollten jedoch in der prallen Hitze vermieden werden und stattdessen dafür die kühleren Tageszeiten, wie  früh am Morgen oder abends, bevorzugt werden.


Unsere Diätologinnen haben dazu auch ein super leichtes Gericht zusammengestellt.
Rezept dazu HIER.


Alles Liebe & viel Spaß beim Ausprobieren,
die Diätologinnen des Gesundheits- und Kurhotels Badener Hof
Anna Hobek, BSc. MSc & Ulrike Prkna